Anstieg von Sprachstörungen bei Kindern und Jugendlichen

05.12.2022- Kinder und Jugendliche leiden erheblich mehr an Sprachstörungen als vor 10 Jahren. Von diesen Sprachstörungen betroffen sind 16% der 6- bis 10-jährigen, 5,5% der 11- bis 14-jährigen und 2,45% der 15- bis 18-jährigen, zeigen die Daten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) aus dem Jahr 2021. Sprachstörungen machen sich durch begrenztes Vokabular, Probleme bei der Artikulation von Lauten oder bei der Satzbildung sowie bei Schwächen in der Grammatik bemerkbar. Mehr lesen

Bedingungslose Liebe und die Ordnung innerhalb der Familie ist wichtig für eine gute Kindheit

28.11.2022- Was brauchen Kinder? Die meisten Kinder haben einen hohen Gerechtigkeitssinn. Bedingungslose Liebe der Kinder braucht eine Ordnung, denn sie schafft Gerechtigkeit.Das Wichtigste ist, dass eine Familie durchgeordnet ist. Ganz oben steht die Transzendenz, der Glaube an etwas Höheres. Dann kommt die Liebe zum Partner oder zur Partnerin und danach die Kinder. Die nächste Ebene sind die Eltern oder Großeltern. Die Ebenen dürfen sich nicht vermischen. Mehr lesen

Mobbing in der Schule - Ärmere Kinder sind häufiger Mobbing ausgesetzt

21.11.2022- Marie hat öfter Bauchschmerzen vor dem Schultag. Ihre Mutter weiß nicht, woran es liegt. Maries Noten sind gut, sie hat kaum Probleme beim Lernen. Eine befreundete Mutter erzählte ihr, dass Marie in der Schule öfter gehänselt und manchmal geschlagen wird. Die Mehrheit der Schüler in Deutschland hat bereits selbst Hänseleien, körperliche Gewalt und Ausgrenzung erlebt. Ein Viertel der Kinder fühlt sich an der Schule nicht sicher. Mehr lesen

Bedingungslose Liebe: Kinder blühen auf!

14.11.2022- Bedingungslos geliebte Kinder sind glücklich! In jeder Beziehung zwischen Eltern und Kinder sollte die bedingungslose Liebe das Prinzip sein, aber sie ist es jedoch häufig nicht. Bedingungslos geliebt werden heißt, dass Kinder geliebt werden, ohne etwas sein oder leisten zu müssen. Kinder werden jedoch oft auf ihre Leistung reduziert. Sie müssen dann etwas leisten und besonders gut sein! Mehr lesen

Welche Ursachen hat die zunehmende Kinderarmut?

07.11.2022- Jedes fünfte Kind ist von Armut betroffen und die Armut der Familien steigt mit dem zunehmenden Wohlstandsverlust weiter an. Oft sind die Eltern arbeitslos geworden und finden aufgrund gesundheitlicher Probleme keine Stelle, was ihre Probleme weiter verschärft. Viele Geringverdiener müssen ihr Einkommen mit existenzsichernden Leistungen aufstocken, weil sie alleinerziehend sind oder aus gesundheitlichen Gründen nur vermindert arbeiten können. Mehr lesen

Viele Schüler können nicht mehr richtig schreiben: STEP-Studie 2022

02.11.2022- „Schüler können nicht mehr richtig schreiben“ – ist das Hauptergebnis der aktuellen STEP-Studie 2022. Befragt wurden 841 Lehrer zwischen November 2021 und April 2022 in ganz Deutschland, wie gut die Schüler heutzutage schreiben. 83 Prozent der befragten Lehrkräfte gaben an, dass sich bei den Schülern die Kompetenzen für die Entwicklung der Handschrift in den letzten Jahren verschlechtert haben. Mehr lesen

Mein Kind hat sich sehr zurückgezogen: Was ist zu tun?

24.10.2022- „Meine Tochter hat sich sehr verändert. Sie war früher unbeschwert und ging viel mit ihren Freunden aus. Seit Monaten sitzt sie nur noch zuhause und sorgt sich, dass sie krank werden könnte, wenn sie heraus geht. Ihre Krankheitsangst ist nicht mehr normal.“ Psychologen und Psychiater weisen auf dieses Problem schon länger hin. Mehr lesen

Infas: Ein Drittel der Menschen kommen mit dem Einkommen nicht aus - Armut ist immer Kinderarmut

17.10.2022- Eine neue Umfrage der INFAS hat gezeigt, dass 36 Prozent der Befragten momentan mit ihrem Einkommen nicht auskommen, wobei Frauen dies häufiger als Männer angeben (39 zu 33 Prozent). 42 Prozent der 30- bis 39-Jährigen kommen mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Einkommen nicht aus - dies ist die von Armut am meisten betroffenen Altersgruppe. Mehr lesen

Kinder stärken: Wie werden Kinder ihrer Würde bewusst?

10.10.2022- „Kinder, die sich ihrer Würde bewusst geworden sind, stellen sich anderen nicht mehr als Objekt zur Verfügung.“ Gerald Hüther, Hirnforscher und Neurobiologe, erläutert, dass diese Bewusstwerdung von den Umwelterfahrungen des Kindes abhängt. Die Würde bildet sich erst, wenn Kinder erfahren, was sie eigentlich sind und welche Person sie gerne sein möchten. Dann ist sich ein Mensch im Klaren, was er im Leben eigentlich will, erklärt Hüther den Würdebegriff. Von dem Moment an sind Menschen nicht mehr verführbar und manipulierbar... Mehr lesen

Wie können Kinder sich selbst entdecken – Selbstentfremdung vermeiden

04.10.2022- Kinder, die sich von den Eltern in ihren Bedürfnissen nicht angenommen fühlen, orientieren sich besonders nach den Wünschen und Erwartungen der Eltern. Die Eltern können oder wollen ihr Kind nicht verstehen, ihnen fehlt die Empathie, sie können es nicht annehmen und bestätigen. Der Psychiater Hans-Joachim Maaz erklärt, dass Liebesmangel in der ersten Lebenszeit zur Selbstentfremdung führen kann. Mehr lesen

Lange Bildschirmzeiten beeinträchtigen die Sprachentwicklung von Kindern

26.09.2022- Kleinkinder, die täglich mehrere Stunden vor dem Bildschirm von Handys, Tablets oder Laptops verbringen, haben weniger Verknüpfungen in den Hirnbereichen, die für die Entwicklung der Sprache zuständig sind. Dies ergab eine US-amerikanische Studie des Cincinnati Children's Hospital mit 47 Kindern zwischen 3 und 5 Jahren. Mehr lesen

Psychische Belastungen der Familien haben zugenommen

19.09.2022- Immer mehr Kinder und Jugendliche leben mit psychisch kranken Eltern zusammen. Die Heranwachsenden leiden selbst häufiger unter psychischen Erkrankungen als vor der Krise. Isolation, Existenzängste, Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit hat die Fälle von Angststörungen und Depressionen um 25 Prozent ansteigen lassen, stellte die WHO fest. Psychische Gesundheit geht mit körperlichem Wohlbefinden einher. So begünstigen psychische Erkrankungen körperliche Krankheiten, die dann die prekäre Situation deutlich verschärfen. Mehr lesen

Wie entwickeln Kinder Kooperationsfähigkeit?

12.09.2022- Man sagt heute oft, dass die Heranwachsenden egozentrischer geworden sind und sich kaum noch in andere hineinversetzen können. Aber was ist überhaupt Egozentrik? Ein Egozentriker kann sich schlecht in andere Menschen hineinversetzen, sieht das meiste aus der eigenen Perspektive und die Geschehnisse werden auf sich selbst bezogen. Bei Kindern ist Egozentrik bis zum Schulalter normal. Kleineren Kindern fehlt schlicht die Fähigkeit, sich in andere Menschen und ihre Bedürfnisse hineinzuversetzen. Der eigene Standpunkt ist der einzig Gültige. Mehr lesen

Resilienz bei Kindern: Wie können Eltern sie stärken?

05.09.2022- Resilienz ist die Fähigkeit, nach Belastungen und Krisen wieder in den ursprünglichen seelischen Zustand zu kommen. Eine hohe Resilienz verursacht eine hohe psychische Gesundheit. Das Gegenteil ist die Vulnerabilität: Man hält psychisch nur wenig aus, neigt zu Ärger, Hypochondrie und ist schnell verletzt. Kinder, die in Armut, mit psychisch kranken Elternteilen oder Eltern mit Suchterkrankungen aufwachsen, haben eher ungünstige Aussichten, ein gutes Leben zu führen. Jedoch sind ein Drittel dieser Kinder in der Lage, den widrigen Verhältnissen zu trotzen. Mehr lesen

Kinderarmut steigt dramatisch

29.08.2022- Erzieherinnen in Kitas berichten immer häufiger, dass die Kinder bereits ab Mitte des Monats am Mittagstisch deutlich mehr als am Monatsanfang essen. Besonders in Kitas in Brennpunktvierteln ist die Not immer spürbarer: „Und auch das mitgebrachte Frühstück fällt immer kleiner aus oder wird "vergessen". Die Leute wissen jetzt schon nicht mehr, wie sie das alles bezahlen sollen…“ schreibt eine Erzieherin in einem Forum. Die steigende Inflation hat bereits die Lebensmittelpreise erreicht, die in Discountern teils um 30 Prozent und mehr gestiegen sind. Mehr lesen

Kinderreport 2022 des Deutschen Kinderhilfswerks

22.08.2022- Jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen. Das Erleben von Armut ist nicht allein durch materielle Not, sondern vor allem durch den gesellschaftlichen Ausschluss geprägt und eine Generationengerechtigkeit ist kaum gegeben. Darauf weist der Kinderreport 2022 des Kinderschutzbundes hin, der 645 Kinder und Jugendliche sowie 1046 Erwachsene befragte. Einkommensarmut wirkt sich auf die Gesundheit, die soziale Teilhabe, Bildungskarrieren und damit auf die Zukunftschancen der betroffenen Kinder aus. Diese Kinder haben geringere Chancen auf einen guten Bildungsabschluss, wodurch sich die Armut weiter fortsetzt. Davon sind 69 Prozent der befragten Kinder und Jugendliche und 84 Prozent der Erwachsenen überzeugt. Mehr lesen

Sozialkontakte sind essentiell für Kinder und Jugendliche

15.08.2022- Kinder und Jugendliche brauchen für ihre psychosoziale Reifung soziale Kontakte. Ein stabiles soziales Umfeld wie das Elternhaus, die Familie wie Großeltern, befreundete Familien und Altersgenossen in Kindergarten, Schule und Vereinen oder die Spielkameraden auf dem Spielplatz. Elixier für die Hirnreifung sind Worte, Tonfall, Lautstärke, Gestik, Mimik und die emotionale Atmosphäre. Besonders kleine Kinder brauchen sehr viel Struktur, Anleitung und Sicherheit, um sich gut entfalten zu können. Je kleiner die Familie ist, desto bedeutsamer ist es, für die fehlenden sozialen Kontakte Ersatz zu schaffen. Mehr lesen

Trendstudie Jugend in Deutschland beschreibt Jugend im Dauerkrisenmodus  

08.08.2022- Die Jugend in Deutschland kommt nicht aus dem Dauerkrisen-Modus von Klima, Krieg, Corona heraus. Dies stellt die seit 2020 halbjährlich erscheinende Trendstudie Jugend in Deutschland fest. Die Jugendforscher Simon Schnetzer und Klaus Hurrelmann befragen regelmäßig 14- bis 29jährige zu den fünf Themen Psyche, Finanzen, Krieg, Arbeit und Politik. Für die aktuelle Trendstudie „Jugend in Deutschland – Sommer 2022“ haben sie 1024 Heranwachsende befragt. Sie zeigt, dass der Optimismus, der im Winter 2021/2022 geäußert wurde, in allen Lebensbereichen deutlich gesunken ist. Fast die Hälfte der jungen Menschen hat die Sorge, die schönste Zeit ihres Lebens zu verpassen... Mehr lesen

Wenn Mütter- und Väterbeziehung zu ihren Kindern gestört sind

01.08.2022- Jeder Mensch und besonders Kinder möchten verstanden, bestätigt, gemocht, geliebt, unverzerrt gespiegelt werden sowie sozial eingebunden und gehalten sein. „Störungen der Beziehungen zwischen Mutter bzw. Vater und dem Kind führen zur Selbstentfremdung und beeinträchtigen die sozialen Grundbedürfnisse des Menschen“, sagt Hans Joachim Maaz, Psychiater und Psychoanalytiker.

Beziehungsstörungen zwischen Eltern und Kindern entstehen aus verschiedenen Gründen, die er untersucht und je nach deren Schwerpunkt definiert hat. Mehr lesen

Experten weisen auf gravierende Folgen für Kinder und Jugendliche hin

25.08.2022- Kinder und Jugendliche werden noch Jahre und Jahrzehnte mit den verhängten Schulschließungen und Lockdowns zu kämpfen haben, betont der Kinderarzt und Mitglied des Expertenrats der Bundesregierung, Dr. Reinhard Berner. Er wertet eine Studie über die Folgen aus und betont, dass die Schäden von der Gesellschaft und Politik billigend in Kauf genommen und bis heute nicht als Fehler erkannt wurden. „Viele dieser Dinge sind wahrscheinlich auch nicht mehr zurückzudrehen,“ betont Berner. Mehr lesen

Teenie-Konflikte und wie man sie löst

18.07.2022- Jenni ist auf dem Weg zur Tür: „Ich geh jetzt“, sagt sie. „Moment“, ruft ihre Mutter, „Hast du schon für die Englischarbeit morgen gelernt?“ Jenni rollt mit den Augen. „Ja, ich muss jetzt weg!“ Ihre Mutter eilt ihr hinterher. „Du schreibst sie doch morgen, meinst du, es war lang genug? Das glaube ich nicht!“ „Oh, nein, du nervst echt! Warum fragst du? Du interessierst dich doch sowieso nicht für mich“, schreit sie und knallt die Tür zu. Typische Teenager-Eltern-Konflikte verlaufen ähnlich und besonders für die Eltern ist diese Zeit besonders herausfordernd. Mehr lesen

Welche Bedeutung hat die Mutter für ihren Sohn?

11.07.2022- Mütter möchten ihre Kinder stärken und dafür sorgen, dass sie später allein durch das Leben gehen können und über einen gefestigten Charakter verfügen. Für Jungen ist die Geborgenheit und Nähe der Mutter sehr wichtig, da sie in der männlich geprägten Welt Schwäche symbolisieren. Jungen können sich nicht wie Mädchen bei Freunden ausweinen. Die Mutter ist in solchen Situationen die Ansprechpartnerin. Mehr lesen

Studie zeigt: Masken verzögern die Sprachentwicklung bei Kindern

04.07.2022- Nach zwei Jahren der Coronamaßnahmen wie das Tragen von Masken haben viele Kinder nur ein begrenztes Vokabular und können nicht auf einfachste Gesichtsregungen ihres Gegenübers reagieren – dies stellte eine britische Studie jüngst fest, so die FAZ. Die britische Schulaufsichtsbehörde zeigte auf, dass Kinder oft Mühe haben, Freundschaften zu schließen und zu sprechen. Mehr lesen

Geschwisterstreit nervt, ist aber wichtig für die kindliche Entwicklung

27.06.2022- Paul nimmt das Spielzeug seiner Schwester, mit dem sie sich gerade beschäftigt. Sie wird wild, tobt und zerstört Pauls Zeichnungen. Wütend geht er zur Mutter und beschwert sich. Eltern mit zwei oder mehr Kindern kennen die Situation und wissen, wie schnell sie eskalieren kann. Umfragen zeigen, dass Streitigkeiten in der Familie während der Coronakrise erheblich zugenommen haben. Gründe sind die unsichere wirtschaftliche Situation der Familien, der Druck am Arbeitsplatz und in den Schulen. Mehr lesen

Psychische Erkrankungen der Eltern -teile erhöhen die Belastungen auf ihre Kinder

20.06.2022- Die psychische Erkrankung von Eltern-/teilen ist eine große Belastung für ihre Kinder und Jugendlichen, die Auswirkungen auf ihre Erziehung, Fürsorge und Förderung haben. Oft übernehmen Kinder zu viel Verantwortung für die erkrankten Eltern, was zu einer Parentifizierung führen kann. Das heißt, dass das Kind im überzogenen Maße die Rolle des Elternteils übernimmt und Verantwortung auch für Familienmitglieder übernimmt. Dies reicht von der Versorgung des erkrankten Elternteils oder der Geschwister, was seine Fähigkeiten weit übersteigt. Mehr lesen

Soziale Medien machen einsame Jugendliche noch einsamer

13.06.2022- Mein Sohn beschäftigt sich ständig mit seinem Handy, ich erreiche ihn gar nicht mehr wirklich“, klagt die Mutter eines 15jährigen. Sie bemerkt, dass sich ihr Sohn seit der Lockdowns deutlich seltener mit seinen Freunden trifft und häufiger in den sozialen Medien unterwegs ist. Eine Studie zu Medienverhalten und Einsamkeit hat ergeben, dass gesteigerte Mediensucht einsame Menschen noch einsamer macht. Jugendliche und junge Erwachsene konsumieren soziale Medien auch, weil sie sich einsam fühlen. Sie geraten dann aber in einen Teufelskreis: Je häufiger sie die sozialen Medien nutzen, um ihre Einsamkeit zu überwinden, umso einsamer werden sie. Mehr lesen

Kinder - ohne Lobby durch die Krise

02.06.2022 -Die Kinder wurden in den letzten zwei Jahren weitgehend vergessen – mit verheerenden Auswirkungen auf ihre psychische, körperliche und emotionale Gesundheit. Das Ausmaß und die Dramatik zeigt u.a. auch ein Film auf, in dem Fachleute sowie die betroffenen Kinder und Jugendliche kritisch zu Wort kommen. „Wir brauchen eine Förderung der Entwicklung der Kinder – sofort, heute noch“, fordert Ingo Froböse, Uni-Professor für Rehabilitation und Prävention im Sport. Mehr lesen 

Kinder psychisch kranker Eltern werden noch häufig übersehen

30.05.2022- Kinder psychisch kranker Eltern sind neben den eigenen Entwicklungsherausforderungen auch noch anderen vielfältigen psychosozialen Belastungen ausgesetzt. Vor allem werden sie aktuell viel zu häufig übersehen. Erst wenn sich unübersehbare Auffälligkeiten entwickelt haben, erfahren die Kinder auch professionelle Hilfe. Da sich oft erste psychische Symptome gezeigt haben, ist es dann oft bereits zu spät. Mehr lesen

Kinder haben das Schwimmen verlernt! Schwimmen ist so wichtig wie Schreiben und Lesen

09.05.2022- Zehntausende Kinder haben in der Coronazeit nicht schwimmen gelernt. Auch bei Kindern, die kurz vor Corona noch ihre Schwimmprüfung ablegten, ist es fraglich, wie sicher sie noch im Wasser sind. Laut einer Forsa-Umfrage sind 59 Prozent der Zehnjährigen keine sicheren Schwimmer. Eine fatale Entwicklung, findet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Das Risiko für die Kinder zu ertrinken, steigt somit erheblich. Inzwischen gibt es schon zwei Jahrgänge, die nicht schwimmen gelernt haben. Mehr

Anstieg häuslicher Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen

05.05.2022- Immer mehr Kinder werden Opfer der häuslichen Gewalt. Ihre Zahl hat sich seit 2020 um 10 Prozent gesteigert: Kindesmissbrauch hat sich um 7 Prozent gesteigert, insgesamt 152 Kinder wurden getötet, 40 mehr als vor der Coronakrise. Bei Kinderpornographie betrug die Steigerung 53 Prozent. Für 2021 schätzt man die Zahlen auf einem ähnlich hohen Niveau. Am Childhood-Haus der Hamburger Universitätskliniken hat man 2021 fast 1000 Verdachtsfälle auf Missbrauch und Gewalt an Kindern untersucht. Mehr

Wie lernen Kinder und Jugendliche über sich selbst hinaus zu wachsen? Selbsttranszendenz lernen

02.05.2022- Kinder und Jugendliche beschäftigen sich oft mit mehreren Dingen gleichzeitig und vertiefen sich nicht mehr intensiv in eine Sache. Das ist nicht nur wenig förderlich für die Konzentration, die Fantasie und Kreativität können sich erst durch das selbstvergessene Tun entwickeln. Bereits der Psychiater Viktor Frankl mahnte: „Je mehr ein Mensch sich selbst vergisst und sich selbst übersieht, indem er sich einer Sache oder anderen Menschen hingibt, desto mehr verwirklicht er sich selbst.“ Mehr 

Widerstandsfähigkeit für das Leben lernen

28.04.2022- Viele junge Menschen sind zu wenig resilient und den Herausforderungen des Lebens kaum gewachsen. In schwierigen Zeiten nimmt die Zahl derer zu, die handlungsunfähig und deprimiert die Realität verweigern und die schwierige Situation aussitzen wollen, statt aktiv zu handeln. Realitätsverweigerung ist eine Überlebensstrategie, sagt der Psychologe Franz Ruppert. Mehr

Entwicklungsrisiken von Kindern psychisch kranker Eltern (-teile)

25.04.2022- Eltern mit psychischen Erkrankungen fällt es häufig schwer, einen gesunden Alltag für ihre Kinder zu gestalten und aufrecht zu erhalten. Die Erkrankungen beeinträchtigen, je nach Diagnose, die eigene Leistungs- und Reflexionsfähigkeit. In den meisten Fällen ist die Möglichkeit der psychisch kranken Eltern, mit ihren Kindern einfühlsam umzugehen und auf ihre Bedürfnisse nach Fürsorge, Interesse und Unterstützung einzugehen, zeitweise oder dauerhaft eingeschränkt. Mehr

Kinder armer Familien -weitgehend vom sozialen und gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen

21.04.2022- Mirko hatte sich zu seinem Geburtstag ein Fest mit seinen Freunden gewünscht. Seine Eltern verdienen nur wenig und es reicht gerade so zum Leben. Sie können keine Geburtstagsfeier ausrichten, weil sie zu teuer ist und Mirko wegen der nötigen Geschenke die Gegeneinladungen seiner Freunde nicht annehmen kann. Seine Freunde kommen nur selten zu Besuch, weil die Wohnung der Familie sehr klein ist und die Geschwister zu viel Unordnung machen, für die er sich schämt. Mehr lesen

Kinder aus finanzschwachen Familien haben weniger Bildungschancen und erfahren mehr Gewalt

Kinderarmut ist das größte Entwicklungsrisiko für Kinder. Sie beeinträchtigt Gesundheit, Wohlbefinden, Psyche und Bildung. Kinder aus finanzschwachen Familien erhalten seltener eine Weiterempfehlung für das Gymnasium, Lehrer empfehlen häufiger den Besuch einer Haupt-, Real- oder Gesamtschule, weil sie annehmen, dass die die Begleitung durch das Elternhaus weniger gegeben sein könnte als bei Kindern aus wohlhabenderen Elternhäusern. Mehr lesen

Verschärfung der Situation finanziell schwacher Familien und ihrer Kinder

11.04.2022- Kinder und Jugendliche aus finanziell benachteiligten Familien erlebten während der Coronazeit eine deutliche Verschärfung ihrer prekären Situation. Dies betonten rund 50 Organisationen unter der Nationalen Armutskonferenz. Bildungs- und Teilhabechancen der Kinder hängen eng mit dem Einkommen der Eltern zusammen. Zehn Prozent der deutschen Haushalte waren bereits vor der Krise überschuldet. Mehr lesen

Wie Mütter ihre Töchter prägen

07.04.2022- Eine Tochter hat zu ihrer Mutter immer eine ganz besondere Beziehung. Sie kann sehr harmonisch sein, aber auch sehr konflikthaft. In der Beziehung der Tochter mit dem Vater treten solche Konflikte nicht aus. Die Mutter-Tochter-Beziehung beruht auf der gemeinsamen Geschlechteridentität und der frühkindlichen Prägung. Während Söhne sich relativ früh von der Mutter weg dem Vater zuwenden, bleiben Mütter sehr lange die erste Vertrauensperson der Töchter. Mehr lesen

Kinder wünschen sich soziale Teilhabe und kein neues Handy!

04.04.2022- „Ich brauche keine neuen Sneaker und kein neues Handy!“ Kinder und Jugendliche Familien mit finanziellen Problemen wissen ziemlich genau, was sie für ein gutes Aufwachsen brauchen: Sie wünschen sich in erster Linie soziale Teilhabe, ohne ausgegrenzt zu werden. Die Jugendlichen wissen, dass sie nicht immer das aktuellste Handy kaufen müssen. Die Funktion ist für sie eher praktisch und soll vor allem das Gefühl des Ausgeschlossenseins verhindern. Fehlende Teilhabe entsteht bei armen Kindern und Jugendlichen, wenn sie wegen des Geldmangels nicht mit ihren Freunden ins Schwimmbad, in die Eisdiele, Pizzeria oder ins Kino mitgehen können. Mehr lesen

Wie lernen Kinder Glück? Glückslektionen in der Schule

31.03.2022- In Schulen wird gewöhnlich viel Wert auf Wissensvermittlung und das Erreichen gesetzter Ziele in den regulären Fächern gelegt. Der Lebensstil, die Ernährung und wie man ein gelungenes Leben führt, wird in der Schule nicht besprochen und gelernt. Erste Modellprojekte u.a. in niederländischen Schulen vermitteln den Kindern das Wissen, wie man glücklich wird. So werden Kinder im Glücksunterricht gefragt, was Glück für sie ist und ob sie im Vergleich zu den Kindern ärmerer Länder reich sind. Sie erfahren, dass ein wesentlicher Faktor für Glück Dankbarkeit ist. Wofür sind die Kinder dankbar? Mehr lesen

Welche Bedeutung haben Väter für ihre Söhne?

28.03.2022- Jungen brauchen ihre Väter. Sie haben eine wichtige Funktion für die Identität und emotionale Entwicklung ihrer Söhne. Zwischen dem ersten und dem dritten Lebensjahr lösen sich Jungen aus der Symbiose mit der Mutter – für sie ein angstbesetzter und schmerzhafter Prozess. Ein präsenter Vater schützt dabei den Sohn vor Verlassenheitsängsten und hilft ihm aus der Symbiose mit der Mutter. Er kann seine Mutter dann realitätsgerechter wahrnehmen. Mehr lesen

Kindern Ruhe vermitteln und stabilisieren

24.03.2022- Kinder brauchen eine ruhige und beständige Lebenswelt, um gesund aufwachsen zu können. Dies herzustellen, ist für die Eltern jetzt eine schwierige Aufgabe, weil sie sehr mit Sorgen belastet sind und oft erhebliche Schwierigkeiten haben, ihren Alltag zu bewältigen. „Das Wichtigste ist es, den Kindern ein stabiles Umfeld zu bieten und Gelassenheit wie Toleranz mitzugeben“, betont der Psychiater Dr. Raphael Bonelli. Kinder werden zurzeit in die gesellschaftlichen Konflikte und daraus erfolgten Spaltungen hineingezogen und das tut ihnen nicht gut... mehr lesen

Wie die Maßnahmen auf die Gehirne der Kinder gewirkt haben

21.03.2022- Kinder und Jugendliche haben -gemessen an ihrer kurzen Lebenszeit- bereits sehr lange in der Coronakrise gelebt. Um diese Zeit überleben zu können, mussten sie Lösungen finden. Sie konnten oft ihre lebendigen Bedürfnisse nicht ausleben, wie Nähe, Körperkontakt durch Umarmungen, regelmäßige Treffen mit Freunden und in Vereinen. Mehr lesen

Film (Teil 2) Corona Kinder - "Jetzt reden wir!" - Kinder und ihre Eltern berichten

17.03.2022- „Ich empfinde es nicht als ein schönes Leben, weil mir in so jungen Jahren so viel genommen wird, was ich jetzt erst so richtig leben kann und leben möchte“, berichtete eine Jugendliche in Teil 2 des Films Corona-Kinder – „Jetzt reden wir“ von Timor Homm. „Ich fühle mich wie ein Tier, das auf engem Raum festgehalten wird.“, stellt ein Junge fest und ein Mädchen zählt auf: „Die Testungen, die Masken, der Abstand und die geimpften Eltern – das will ich alles nicht mehr haben und das stört mich auch!“ In dem Film kommen Kinder und Jugendliche zu Wort, wie sie die Coronamaßnahmen empfinden und wie stark sie ihr Leben und ihre Entwicklung beeinträchtigen. Mehr lesen

Die psychosozialen Folgen für Kinder und Jugendliche in der Coronakrise

14.03.2022- Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen, die in engen Wohnverhältnissen leben, sind überproportional von den psychischen Belastungen der Coronakrise betroffen. Ihre Eltern oder alleinerziehenden Elternteile sind voll und ganz damit beschäftigt, ihren Alltag zu meistern, der zunehmend schwierig geworden ist. Die Kinder zeigen Ängste, Schlafstörungen, psychosomatische Reaktionen und viel Traurigkeit. Mehr lesen

Warum meiden Jugendliche die Schule und wie lässt es sich vermeiden?

10.03.2022- Schulvermeidung kann zu einem großen Problem für Jugendliche und ihre Eltern werden, vor allem, wenn der Jugendliche regelmäßig in der Schule fehlt. Die Motivation für Schulvermeidung ist vielfältig, liegt aber oft in der Vermeidung von Unlust. Schule ist mit Mühe, Arbeit und Frustrationen verbunden: zumindest in dem deutschen Schulsystem, das Schüler häufig zu Objekten der zu erreichenden Lernziele und Zwänge macht. Mehr lesen

Armut macht Kinder krank!

07.03.2022- „Armut ist für mich, wenn man nicht genug zum Anziehen kaufen kann. Wenn man nicht genug zum Essen hat. Wenn man nichts in seiner Freizeit machen kann. Wenn man etwas in die Schule mitbringen muss, ein Buch und man das nicht kann.“ In Deutschland gelten nach dem Armutsbericht 2021 rund 13,4 Millionen Menschen als arm, so viel wie noch nie. Armut hat für Kinder und Jugendliche vielfältige Folgen. Mehr lesen

Mehr Suchtprobleme bei Kindern und Jugendlichen in den letzten zwei Jahren

03.03.2022- Der Alkohol- und Drogenkonsum hat bei den Heranwachsenden im Laufe der Coronakrise stark zugenommen: in den USA belegen Zahlen des CDC, dass die Todesfälle hier massiv gestiegen sind. Auch in Deutschland sind die Suchtkliniken mit suchtkranken Jugendlichen überfüllt. In Deutschland, Österreich und in den USA ist dieser Anstieg besonders deutlich, wo restriktive Maßnahmen wie Lockdowns, Schulschließungen und Kontaktsperren durchgeführt wurden und die Menschen durch die Medien konstant besonders angstmachende Meldungen erfuhren. Mehr lesen

Betreuungsgeld beeinflusst geringen Kita-Besuch von Migrantenkindern 

28.02.2022- 80 Prozent der ein- bis zweijährigen Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund gehen nicht in eine Kita. Eine neue Studie zeigt: Der Bildungshintergrund ist dafür mit entscheidend. Wenn mindestens ein Elternteil das Abitur hat, schicken diese ihre Kinder bis zu 50 Prozent in die Kita. Mehr lesen

50 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben Depressionen

24.02.2022- Die psychische Gesundheit der Kinder wird zunehmend schlechter: 62% der Mädchen und 38% der Jungen haben inzwischen mittelgradige Depressionen, Angstsymptome und Schlafstörungen und haben sich damit verfünf- bis verzehnfacht. Befragt wurden 1400 Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren in einer neuen Studie der Universität Krems unter Prof. Christoph Pieh. Rund ein Fünftel der Mädchen und 14 Prozent der Jungen habe wiederkehrende suizidale Gedanken, sie denken jeden zweiten Tag daran, Suizid zu begehen. Mehr lesen

Kinder stärken: Mut hat nichts mit Angstüberwindung zu tun

21.02.2022- Mut hat nichts mit Angst und ihre Überwindung zu tun, sagt Gerald Hüther, Hirnforscher, in einem Interview. Mut ist vielmehr ein sozialer Begriff für eine Handlung, die jemand vollzieht, obwohl er es eigentlich gar nicht will. Wenn man einem Kind Mut zuspricht, sollte man einmal beobachten, was man eigentlich beabsichtigt. Soll das Kind etwas tun, was es freiwillig nicht tun wollte? Dann braucht es Mut, um sich zu überwinden und über seine Angst hinweg zu gehen. Aber hier geht es um Manipulation, das Kind soll dem eigenen Wunsch entsprechen. Mehr lesen

Wie lernen Kinder Vertrauen in die eigenen Kompetenzen?

17.02.2022- Kinder lernen schon früh ihre Fähigkeiten wie Geschicklichkeit kennen und können immer besser Situationen einschätzen – wenn die Eltern dies zulassen und ihnen das Vertrauen schenken, dass sie das, was sie sich vornehmen, auch hinkriegen. Dies gelingt nicht, wenn Eltern ihre Kinder vom Klettergerüst ziehen. Sie hindern sie dann daran, das Vertrauen zu erwerben, auf ein Klettergerüst zu klettern und sich dabei die nötigen Kompetenzen anzueignen. Wenn ständig jemand da ist, der das Kind auffängt, kann es nicht entdecken, wie hoch es klettern kann und es braucht sich nicht mehr anzustrengen. In Studien zeigt es sich, dass Kinder im Kindergarten relativ oft von der Leiter fallen. Mehr lesen

Studie zeigt: Stress setzt der Entwicklung von Kleinkindern zu!

14.02.2022- US-amerikanische Forscher zeigten in einer neuen Studie an 700 Kindern im Alter zwischen drei Monaten und drei Jahren sowie ihren Müttern: Babys und Kleinkinder, die in der Corona-Krise ihre ersten Lebensjahre verbrachten, sind in der Entwicklung deutlich hinter ihren unter Normalbedingungen herangewachsenen älteren Artgenossen zurückgeblieben. Ermittelt wurde der Erwerb kognitiver und körperlicher Entwicklungsschritte, darunter die Fähigkeit, Bilder wahrzunehmen und sprachliche Fähigkeiten zu erwerben. Mehr lesen

Wie kann Inklusion in der Schule gelingen?

10.02.2022- Kinder mit körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen gehen in Deutschland zu selten auf Regelschulen. Sie müssen gemeinsam mit ihren Eltern noch für eine gleichberechtigte Schulbildung kämpfen. So fehlen u.a. Assistenten, Schulbegleiter, Sonderpädagogen und barrierefreie Schulen. In vielen anderen europäischen Ländern ist Inklusion in der Schule alltäglich: 85 Prozent aller Kinder mit Förderbedarf lernen im Schnitt inklusiv. Die meisten europäischen Länder haben ihre Förderschulen bereits geschlossen. Die Salus-Gesellschaft unterstützt im Rahmen der Hilfen zur Erziehung mit Inklusivem Schulcoaching als sozialtherapeutisches Angebot regelschulfähige Kinder und Jugendliche. Mehr lesen

Studie der Essener Uniklinik: Zahl der suizidgefährdeten Kinder stieg um 400 Prozent!

08.02.2022- Seit dem Ende des zweiten Lockdowns ist die Zahl der Kinder, die wegen eines Suizidversuchs auf der Intensivstation landeten, um 400 Prozent gestiegen. Im Vergleich zur Zeit vor Corona hat sich die Anzahl insgesamt verdreifacht und gegenüber dem ersten Lockdown sogar vervierfacht. Trotz der lockereren Maßnahmen habe es weniger Zuversicht gegeben, dass alles vorbei geht und Kinder, die bereits unter depressiven Verstimmungen litten, entwickelten das Gefühl, mit dem Suizidversuch herauszukommen. Mehr lesen

Vorsicht, was du sagst! Wie wir vor unseren Kindern über sie sprechen

03.02.2022 - „Schau mal, sie ist ja so süß!“, sagt eine Mutter zur Freundin. „Ach, mein Sohn ist immer so tollpatschig. Das hat er von seinem Vater“, meint eine andere. „Jetzt ist mein Sohn in der Schule wieder so ausgeflippt! Er ist so cholerisch.“ Eltern sprechen oft über ihre Kinder und ihr Verhalten, um etwas aus ihrem Alltag zu teilen oder Stress abzubauen. Mehr lesen

Gerald Hüther: Kinder sind Objekte unserer Bildungsmaßnahmen

31.01.2022- „Kinder werden bei uns zu Objekten unserer Bildungsmaßnahmen gemacht“, so Gerald Hüther. Bis zum dritten Lebensjahr sind sie als Subjekte ihre eigenen Gestalter und lernen dabei sehr schnell. Sobald ihnen aber vorgeschrieben wird, was sie zu lernen haben und sie als Objekte gesehen werden, die das tun sollen, was andere ihnen vorschreiben, werden ihre Grundbedürfnisse nach Verbundenheit und die Lust am Gestalten verletzt. Diese Kinder müssen ihre Bedürfnisse unterdrücken, sonst könnten sie nicht einfach gehorchen.  Die Bedürfnisse nach der eigenen Lebendigkeit existieren nicht mehr und sie unterwerfen sich den Anforderungen. Mehr lesen

Radikalisierung durch Exklusion: Gefahren für Heranwachsende

27.01.2022- „Ich habe nicht gemerkt, dass mein Sohn in die rechtsradikale Szene abgerutscht ist. Er hatte plötzlich neue Freunde und auch wieder viel mehr unternommen“, sagte eine Mutter, die sich gefreut hatte, dass ihr Sohn aus der Isolation herauskam und wieder mehr unterwegs war. Die Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und die Coronakrise mit den Maßnahmen der Vereinzelung und Isolierung sind der ideale Nährboden für extreme Gruppen, die gezielt nach einsamen, isolierten und verunsicherten Menschen Ausschau halten. Mehr lesen

Kinder mit psychisch kranken Eltern brauchen Unterstützung

24.01.2022- Kinder brauchen Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen. Psychisch kranke Eltern und Elternteile sind nur noch teilweise oder gar nicht mehr in der Lage, dies ihren Kindern zu geben. In Deutschland wachsen rund 3 Millionen Kinder und Jugendliche in Familien mit mindestens einem psychisch kranken Elternteil auf. Bei weiteren 2,6 Millionen leidet mindestens eines der Elternteile unter einer Suchterkrankung, führt die Medical Tribune aus.  Vor allem Defizite in den Erziehungskompetenzen beeinflussen die psychische Gesundheit von Minderjährigen. Mehr lesen

Übergewicht macht Kindern massive Probleme

20.01.2022- „Mein Sohn nimmt zu, das tut ihm nicht gut. Er bewegt sich seltener und isst zuviel“, sagte die Mutter eines Neunjährigen. Die Mutter bemerkt schon länger, dass ihr Sohn unter Stress leidet und manchmal Wutphasen hat, in denen er seine Spannungen abbaut. Die Ursachen für Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen sind Stress, Überforderung, gestörte Tagesabläufe, Schulschließungen während der Lockdowns. Dies führte in vielen Fällen zur Bewegungsarmut und einer erheblichen Zunahme psychischer Probleme wie Depressionen, Zwangsverhalten, Angst- und Essstörungen. Mehr lesen

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und ihre Motivation

17.01.2022- Mohammad war gerade 16 Jahre alt geworden, als die Soldaten kamen und seiner Mutter sagten, er würde am nächsten Morgen mitkommen müssen, um in der Armee zu dienen. Am nächsten Morgen floh er aus seiner Heimat; zunächst nach Russland, wo er inhaftiert wurde, aber dann nach Deutschland gelangte. Viele Kinder und Jugendliche ziehen alleine los, andere verlieren ihre Eltern auf der Flucht. Fluchtgründe sind meist Perspektivlosigkeit in ihren Heimatländern, Hunger, Armut und Gewalt. Mehr lesen

Die Wiederentdeckung der Lebendigkeit – Kinder brauchen Erfahrungsräume!

13.01.2022- Kinder zeigen Erwachsenen eindrucksvoll, wie schön das Leben sein kann und dass man sich über jeden Strohhalm freuen kann, so der Hirnforscher Gerald Hüther. Erwachsene könnten sich von der Lebendigkeit ihrer Kinder anstecken lassen statt ihnen die Lebendigkeit durch Belehrungen, Anweisungen und Maßnahmen zu nehmen. Er beschreibt die momentane Krise als eine Wende: Mehr lesen

Glücksatlas Deutschland: Junge Menschen sind besonders unglücklich!

10.01.2022- Die Befragung der Deutschen für den Glücksatlas hat ergeben, dass die Menschen in Berlin am unglücklichsten sind. Hier leben besonders viele junge Menschen, die oft ungeimpft von den Lockdownmaßnahmen betroffen sind und immer unglücklicher werden. Der Glücksatlas stellt fest, dass die Lebenszufriedenheit der jungen Leute unter Corona rapide abnahm und auf einem historischen Tiefstand ist, weil ein normales Leben und Aufwachsen nicht mehr möglich sind. Mehr lesen 

Wie erlangen Kinder die Fähigkeit zur Kompetenz und Resilienz?

04.01.2022- In Krisenzeiten können Kinder nur durch eine starke Resilienz und einem kompetenten Umgang mit Schwierigkeiten und Hindernissen psychisch stabil und gesund bleiben. Sie werden danach umso stärker sein und Rückschläge im späteren Leben besser auffangen. Aber wie können Kinder zu diesen Kompetenzen hingeführt werden? Mehr lesen

Armutsbericht 2021 zeigt die Entwicklung der Armut in der Coronakrise!

17.12.2021- Der aktuelle Armutsbericht 2021 des Paritätischen Gesamtverbandes ist erschienen: „Noch nie wurde eine höhere Armutsquote in Deutschland gemessen als 2020. So müssen 16,1 Prozent der Bevölkerung bzw. 13,4 Millionen Menschen danach zu den Armen in diesem Lande gerechnet werden – ein neuer trauriger Rekord. Die Not derer, die in zu kleinen Wohnungen mit nur schlechter Ausstattung von ohnehin nicht mal das Existenzminimum deckenden Regelsätzen leben mussten, wurde geradezu erdrückend. Mehr lesen

Psychisch kranke Kinder in Not: Klinikplätze nur für Notfälle

13.12.2021- Katja ist elf Jahre und magersüchtig. Sie wurde immer dünner, aber ihre Mutter bekam trotz monatelanger Suche in ganz Deutschland keinen Klinikplatz. Als das Mädchen schon so dünn war, dass ihr Herz und Gehirn Probleme hatten zu arbeiten und die Gefahr bestand, dass das Herz stehen bleibt, kam sie als Notfall in die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Für einige Tage musste sie wegen Überfüllung auf einer Matratze auf dem Flur schlafen, aber sie wurde versorgt und wochenlang aufgepäppelt. Notfälle sind depressive, selbstmordgefährdete Kinder. Mehr lesen 

Was Kindern erhalten bleibt: Fundamente für das spätere Leben!

06.12.2021- Die Kindheit ist eine Zeit, in der die Fundamente für unser späteres Leben gelegt werden. Von da an können sie nur noch verstärkt oder abgeschwächt werden. Eltern oder die Bezugspersonen sollten ihre Zusagen und Versprechungen halten, denn Kinder merken daran, wie viel Wert die Worte haben. Kinder lernen, was man von anderen erwarten kann. Wird das Vertrauen zu oft enttäuscht, erwarten das Kind große Schwierigkeiten: Es wird ihm schwer fallen, enge Beziehungen mit anderen einzugehen, zu vertrauen und einen Schutzraum mit einem anderen Menschen zu errichten, in dem man sich sicher fühlen kann. Mehr lesen

Wie sehen Kinder unsere Welt?

29.11.2021- Eine lokale Zeitung hat Kinder und Jugendliche interviewt, wie sie im Moment ihren Alltag sehen. Auffallend häufig benannten sie die Schule als unangenehmen Ort, der sie einschränkt, unter Druck setzt oder ihnen Angst bereitet. Die Schule ist ein Ort geworden, an dem man schlecht Luft bekommt, dauernd ermahnt wird, getestet wird, ob man wirklich gesund ist. Drei Schülerinnen fragten: „Was ist aus unserer schönen Welt geworden? Mehr lesen

Kinderarmut: Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst in Armut auf!

22.11.2021- 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wachsen in Armut auf, das sind rund 20 Prozent aller Kinder. Ein Viertel aller Kinder leben in relativer Einkommensarmut und sind armutsgefährdet. Besonders betroffen sind alleinerziehende Familien, bei denen rund 45 Prozent der Kinder und Jugendlichen im SGB II-Bezug sind. Hinzu kommen Kinder aus Familien mit mehr als drei Kindern. Mehr als die Hälfte dieser Haushalte sind im SGB II-Bezug, während dies bei nur einem Fünftel aller übrigen Familienhaushalten der Fall ist. Dies zeigt vor allem die hohe Armutsgefährdung von alleinerziehenden Eltern, die sich durch die Coronakrise weiter verschärft hat. Mehr lesen 

Soziale Benachteiligung werden deutlich sichtbar!

16.11.2021- „Meine Tochter liest gerne, aber ich kann ihr nun nichts mehr aus Bibliothek ausleihen“, sagte eine junge Mutter. In der Bibliothek gelten die G-Regeln, sie ist also nicht mehr niedrigschwellig zugänglich. Sozial benachteiligte Kinder, Jugendliche sowie ihre Familien leiden während der Coronakrise weit stärker als Mittelschichtfamilien. So wird die soziale Schieflage noch deutlicher als zuvor sichtbar. Finanziell schlechter gestellte Familien haben weniger Chancen zur sozialen Teilhabe, ihre Kinder leiden unter den geringeren Bildungschancen. Mehr lesen

Wurden unsere Kinder vergessen?

08.11.2021- Erwachsene leben seit einiger Zeit wieder ein halbwegs normales Leben; Kinder hingegen erleben weiterhin beklemmende Verhältnisse an den Schulen mit Abstandsregeln, Testpflicht und drohenden Schulschließungen. In anderen europäischen Ländern waren die Schulen teils nicht geschlossen oder früher geöffnet. Die Kinder wurden von der Erwachsenengeneration schlicht vergessen. Mehr lesen

Kinder und Jugendliche: Das Ringen um die psychische Gesundheit

04.11.2021- „Meine Tochter hat begonnen, nachts einzunässen und sie wirkt immer ängstlicher“, beschreibt eine Mutter den Zustand ihrer Fünfjährigen und erhält nun Unterstützung von der Oma, die sich zusätzlich liebevoll um das Mädchen kümmert. Diese Hilfe reicht bei vielen nicht mehr aus: Die Zahl der Kinder, die mit psychischen Problemen ringen, ist erschreckend hoch und steigt weiter an. Es fehlen jedoch Fachärzte und Therapieplätze. Mehr lesen

Psychologische Dimensionen der Krise für Familien werden stark unterschätzt

28.10.2021- „Die psychologischen Dimensionen der aktuellen Corona-Krise werden stark unterschätzt. Die Krise wirkt wie ein Trauma“, beschreibt Mattias Desmet, Psychotherapeut und Professor für klinische Psychologie an der Universität Gent die Situation. Die psychische Gesundheit der Bevölkerung war seit Jahrzehnten bereits rückläufig. Mehr lesen

Kinder leiden unter verstärkten viralen Erkrankungen als Folge der Lockdowns

25.10.2021- Kinder und auch ihre Eltern sind zurzeit öfter und stärker von Atemwegserkrankungen betroffen als in den Jahren davor. US-Epidemiologen bestätigen, dass es mit zunehmender Dauer der Corona-Einschränkungen zu einer steigenden Anfälligkeit für Atemwegsinfekten kommt. Das sog. Social Distancing hat nicht nur psychische Folgen, sondern einen spürbaren Effekt auf körperliche Erkrankungen. Mehr lesen

Zuviel Anpassung kann Ängste und Depressionen bei Kindern befördern

22.10.2021- Kinder wollen geliebt und gesehen werden, sie brauchen die Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Wenn sie merken, dass ihre Eltern Wohlverhalten und Anpassung erwarten, strengen sie sich ganz besonders an. Sie folgen dann genau den Anweisungen und Forderungen der Eltern und richten sich nach ihrem Willen, um Anerkennung und Liebe zu bekommen. Eigene Autonomiestrebungen kommen dabei oft zu kurz... mehr lesen

Druck durch Regelungen und Berichterstattung trifft besonders Kinder und Jugendliche

19.10.2021- Eine israelische Studie zeigt, dass der psychische „Corona-Druck“ von der einseitigen Medien-Berichterstattung sowie Maskenzwang, die sich ständig verändernden Regelungen und Verordnungen bis hin zum hohen Impfdruck mit der Diskriminierung von Ungeimpften, die ja meist jung sind, in die soziale Isolation treibt. Mehr lesen

Abhängigkeitserkrankungen gefährden die Entwicklung von Kindern

14.10.2021- Abhängigkeitserkrankungen der Eltern gefährdet in hohem Maße die Entwicklung ihrer Kinder. Sie machen traumatische Erfahrungen und erleben oft schwankende Stimmungen bei den Menschen, die ihnen Stabilität und Sicherheit geben sollten. Die Heranwachsenden lernen, dass sie sich auf wenig verlassen können und müssen stets mit unberechenbaren Reaktionen rechnen. Mehr lesen

Jede zweite Familie berichtet von physischen wie auch psychischen Belastungen für die Kinder in neuer BKK-Studie 

11.10.2021- „Der Lockdown hat den Alltag von Eltern und Kindern aus den Angeln gehoben.“ Die Rückkehr in Schulen und Kitas und die Treffen mit den Freunden waren daher für die Kinder besonders wichtig. Dies ergab die neueste repräsentative Befragung der pronova BKK-Ludwigshafen von bundesweit 1000 Personen über 18 Jahren, die mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt zusammenleben. Die Belastungen für die Familien waren enorm... mehr lesen

Mit sozialen Erfahrungen reifen hält die Psyche gesund

07.10.2021- Die Psyche junger Menschen erweist sich besonders in Krisenzeiten als besonders zerbrechlich, da sie noch nicht so gefestigt ist. Die jungen Menschen sind noch nicht so gefestigt, um Krisen gut zu meistern und resilient auf Herausforderungen zu reagieren. Nach anderthalb Jahren entdecken viele das für ihr Alter Selbstverständliche wieder: Mit sozialen Erfahrungen zu reifen. Die WHO und die UNICEF betonten: „Die katastrophalen Schulschließungen der ersten Pandemiewellen haben der seelischen Gesundheit und der sozialen Entwicklung der jungen Menschen geschadet.“ Mehr lesen

Plattform „Lernlust jetzt“: Kinder sollen Lust am Lernen gewinnen

04.10.2021- In jedem Kind sind besondere Talente und Begabungen verborgen. Sie können sie entdecken und entfalten, aber brauchen die Unterstützung der Erwachsenen. Ein Kind, das überwiegend die Erwartungen seiner Eltern erfüllt, kann seine angeborene Entdeckerfreude und Gestaltungslust verlieren. Mehr lesen

Studie aus Hamburg zur psychosozialen Gesundheit: Bildungsferne Kinder und Jugendliche waren stärker belastet

30.09.2021- Die Hamburger Sozialbehörde hatjetzt die Ergebnisse der Befragung: „Psychosoziale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Corona-Frühsommer 2020“ veröffentlicht, die in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg online durchgeführt wurde. Befragt wurden 1000 Heranwachsende zwischen 11 und 17 Jahren zur psychosozialen Situation unter den pandemiebedingten Alltagsbedingungen. Mehr lesen

Deutscher Kinder- und Jugendhilfe-Monitor 2021: Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche

27.09.2021- Die größten Verlierer der Coronakrise sind sozial benachteiligte sowie körperlich beeinträchtigte Kinder. Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfe-Monitor 2021 zeigt, dass sich die soziale Ungleichheit vertieft hat und die Maßnahmen „Aufholen nach Corona“ der Regierung nicht ausreichen werden. Mehr lesen

Auswege aus der Traumatisierung bei Kindern

23.09.2021- In der gesamten Zeit der Lockdowns wurden Kinder und Jugendliche unter einen hohen Traumastress gesetzt. Trauma heißt: Ohnmacht und Hilflosigkeit zu erleben und weder kämpfen noch fliehen zu können. So erging es auch vielen Eltern, aber bei Kindern wirkt er nachhaltiger und beeinträchtigt unter Umständen das gesamte Leben. Traumaforscher warnen vor der Schädlichkeit der Schädlichkeit von Traumastress und betonen, dass es jetzt nicht in erster Linie darum ginge, den verpassten Lernstoff nachzuholen. Mehr lesen

Die wahren Folgen eines verlorenen Schuljahres

20.09.2021- Kinder, Jugendliche und ihre Eltern haben ein Jahr lang Wechsel- und Distanzunterricht mit großen Herausforderungen hinter sich. Bildungsforscher und Ökonomen sprechen davon, dass ihnen die eigentlichen großen Probleme in physischer, psychischer und intellektueller Hinsicht noch bevorstehen. Mehr lesen

Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen in der Zukunft 

16.09.2021- Deutschland wird künftig immer weniger Fachkräfte haben, weil die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen und zu wenig junge, gut ausgebildete Fachkräfte nachrücken. Die Coronakrise hat dies nun erheblich verschärft: Die Heranwachsenden erhalten in den Schulen bereits seit mehr als einem Jahr überwiegend digitalen Unterricht. Bei den meisten Schülern entstanden Lücken in der Allgemeinbildung sowie immense fachliche Lücken in den Hauptfächern, die berufsrelevant sind. Mehr lesen

Kinder und Jugendliche: Keine Solidarität mit der Gesellschaft?

13.09.2021- „Die Jungen haben auf nichts verzichtet“, so Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Er argumentiert, dass die Jungen endlich ihre Solidarität, er meint hier die Impfsolidarität, zeigen sollten. Diese Aussage, die von verschiedenen Seiten geäußert wird, ignoriert jedoch die Opfer der Kinder und Jugendlichen während der gesamten Pandemiezeit. Sie werden von der politisch handelnden, älteren Generation weder gesehen noch gewürdigt. Mehr lesen

Zu frühe Verantwortungsübernahme und ihre Folgen

09.09.2021- Welche Folgen hat es, wenn Kinder und Jugendliche zu viel Verantwortung in jungen Jahren übernehmen, die sie noch gar nicht tragen können? Lehrkräfte haben festgestellt, dass ungefähr die Hälfte ihrer Schüler glaubt, sie seien Pandemietreiber und verantwortlich für die Verbreitung der von Viren. Mehr lesen

Ansteigende Depressionen: Jugendliche mit Migrationshintergrund sind besonders betroffen!

06.09.2021- Die negativen Auswirkungen der Schulschließungen auf die jugendliche Psyche sind weit gravierender als bisher angenommen. Die Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zeigte auch, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund erheblich mehr depressive Symptome hatten als ihre gleichaltrigen deutschen Altersgenossen. Mehr lesen

Resiliente Familien – resiliente Kinder

02.09.2021- Der eine bricht zusammen – der andere geht gestärkt aus der Krise hervor. Die psychische Widerstandskraft entscheidet wesentlich darüber, wie Menschen mit belastenden Lebensumständen umgehen. Resilienz variiert je nach den Lebensumständen und kann erlernt werden. Eltern können ihre Kinder unterstützen, Resilienz zu entwickeln, um gut durch Krisen zu kommen. Mehr lesen

Jugendämter haben im Corona-Jahr 2020 einen Höchststand an Kindeswohlgefährdung festgestellt

30.08.2021- Vernachlässigt, eingeschüchtert oder körperlich misshandelt – immer mehr Kinder in Deutschland sind in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr sicher. 2020 stellten die Jugendämter einen neuen Höchststand von 60.600 Kindeswohlgefährdungen fest, das bedeutet einen Zuwachs von neun Prozent gegenüber 2019. Mehr lesen

Verschärfung von Kinderarmut durch die Krise

26.08.2021- Die Armut hat in Deutschland trotz steigenden allgemeinen Wohlstands stetig zugenommen. Die Betroffenen wie ihre Kinder wurden bereits vor Corona oft diskriminiert und fanden kaum soziale Teilhabe, d.h. sie sind erheblich weniger in die Gesellschaft integriert. Mehr lesen 

Professioneller Kinderschutz für gefährdete Kinder 

23.08.2021- In den Medien werden häufiger Fälle von Kindesmisshandlung thematisiert, die in den Lockdownzeiten deutlich zugenommen haben. Die polizeiliche Kriminalstatistik zeigte, dass die Gewalt gegen Kinder deutlich zugenommen hat – und das sind nur die gemeldeten Fälle. Mehr lesen

Sehenswerter Film: Corona-Kinder. Die Folgen der Corona-Maßnahmen für unsere Kinder

19.08.2021- „Ich habe Kopfweh unter der Maske, mir wird übel, es macht keinen Spaß, ich sehe auch nicht, was mein Spielkamerad mit seinem Gesicht ausdrücken will, ich kann nichts mehr verstehen (…) ich kann auch die Gesichter von Mama und Papa nicht mehr verstehen…“  - der aufrüttelnde Film von Jens-Tibor Homm zeigt die Auswirkungen der Maßnahmen sowie die Gefährdungen für die körperliche und seelische Entwicklung der Kinder. Mehr lesen

Kinder brauchen Schule!

16.08.2021- Wir sollten dauerhaft zu einem geregelten Schulbetrieb zurückkehren, forderte der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes Prof. Dr. Dr. René Gottschalk und seine frühere Stellvertreterin Prof. Dr. med. Ursel Heudorf. Beide fordern, ab Herbst 2021 einen normalen Schulbetrieb mit guter Nies- und Hustenetikette, Händehygiene ohne Test- und Maskenpflicht. Mehr lesen

Kinder haben viermal so viele Unfälle und Infekte als in Vormonaten: „Jetzt holen sie die Infekte nach!“

12.08.2021- „Wir haben im Vergleich zu den Vorjahresmonaten viermal so viele Unfälle und dreimal so viele Infekte", so Prof. Rupprecht, der gerade einen Ansturm auf seine Kinderklinik erlebt. Die Kinder haben in den letzten Monaten ihr Immunsystem nicht stärken können, weil sie häufig Mundschutz trugen und wesentlich weniger Kontakt zu anderen Kindern hatten. "Jetzt holen sie die Infekte nach", so der Mediziner. Das geschwächte Immunsystem ist Grundlage für Infektionskrankheiten. Mehr lesen

Kinder: Lauft niemandem hinterher, der Angst predigt!

05.08.2021- Kinder brauchen für die Entwicklung einer stabilen Psyche Körperkontakt und soziale Nähe – das ist ihr tiefes Bedürfnis. Wenn dieses Grundbedürfnis ignoriert und mit Angst belegt wird, ist das sehr schädlich für sie. Immer wieder einmal haben sie Ängste und brauchen von ihren Eltern Schutz und Zuversicht. Es gehört zur sog. schwarzen Pädagogik, wenn man sein Grundbedürfnis mit Angst belegt und ihm einredet, es würde seine Oma anstecken und umbringen. Mehr lesen

Studie warnt: Psychische Störungen bei Kindern aufgrund der Coronakrise bleiben!

02.08.2021- „Mama, ich habe Angst, wieder in die Schule zu gehen!“, sagt Lisa zu ihrer Mutter am Morgen. Voller Angst, ausgebrannt und depressiv - immer mehr Kinder, die vor der Coronakrise seelisch noch gesund waren, sind inzwischen psychisch erkrankt. Dies stellen aktuelle Forschungen der Universität Leipzig fest, die vor einem chronischem Verlauf der psychischen Störungen warnt. Mehr lesen

Herausforderungen für Geschwister von Kindern mit Beeinträchtigungen

29.07.2021- Geschwister chronisch kranker oder behinderter Kinder machen schon früh Erfahrungen, die sie für das Leben prägen. Ihre Eltern müssen ihren Alltag so umorganisieren, dass sie der Krankheit oder Behinderung des Geschwisterkindes gerecht werden, was viel Zeit und Kraft erfordert. Diese Energie fehlt dem gesunden Kind, das oft ungewollt zu kurz kommt. Mehr lesen

Depression bei Kindern in der Pandemie: Wie können Eltern sie erkennen?

26.07.2021- Kindern und Jugendlichen wurden während der Coronakrise sehr viel zugemutet: Schulschließungen, soziale Isolation und lange Quarantänezeiten, obwohl ihre Gefährdung eher gering ausfällt. Das Zeiterleben der Kinder ist anders als bei Erwachsenen; einige Wochen Lockdown sind für sie eine unendlich lange Zeitspanne. Mehr lesen

Die Rolle der Väter

22.07.2021- Achtzig Prozent der Väter sind mit der reinen Erwerbsarbeit für die Familien nicht mehr zufrieden, sie wollen gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Diese Tendenz hat seit 2020 weiter zugenommen. Studien zeigen, dass sich die Väter mehrheitlich in der Kindererziehung engagieren. Es ist von Beginn an selbstverständlich, dass sich Väter an der Erziehung beteiligen. Mehr lesen

UNICEF-Untersuchung zur Zufriedenheit von Kindern

19.07.2021- Wie gut Kinder Herausforderungen meistern können und wie wohl sie sich fühlen, hängt von den Freunden, der Unterstützung der Eltern, der Bildung, finanzielle Sicherheit, Gesundheit, Herkunft und Gefahren in ihrem Umfeld ab, so die UNICEF in einer Studie zur Zufriedenheit der Kinder. In der Coronazeit wurde die glückliche Kindheit ins Wanken gebracht. Mehr lesen

Alleinerziehende Elternteile stärken

15.07.2021- „24 Stunden an 7 Tagen die Woche nur meine Verantwortung, meine Regie und meine Energie", beschreibt eine Alleinerziehende in den sozialen Medien ihre Situation, die sie sehr erschöpft. Alleinerziehende Elternteile befanden sich bereits vor der Krise an ihren Belastungsgrenzen. Dann geriet aber der durchgetaktete Alltag völlig durcheinander. Anfangs waren Kinderbetreuung und Erwerbstätigkeit kaum unter einen Hut zu bringen. Mehr lesen

Wohin mit den Aggressionen?

12.07.2021- In letzter Zeit kursieren immer häufiger Videos von Ansammlungen Jugendlicher, die in aggressiver Stimmung Polizisten mit Glasflaschen und Steinen angreifen, sobald diese versuchen, Abstandsregeln durchzusetzen. Manche grölen, andere brüllen die Beamten an. Eine Aufnahme aus einer der deutschen Städte zeigt eine Gruppe junger Männer, die gegen die Polizisten ein Kreuz zeigen und „Freiheit“ brüllen. Die Jugendlichen wirken betrunken, trotzig und wütend. Mehr lesen

Suizidversuche junger Mädchen steigen stark an!

08.07.2021- Mädchen und junge Frauen zwischen 12 und 17 Jahren neigen eher zu Suizidversuchen als Jungen. Diese Entwicklung wird durch die Coronakrise beschleunigt, so eine neue US-Studie. Wissenschaftler sprechen von einer "schwerwiegenden Notlage". Die Suizidversuche lagen im Frühjahr 2020 um 51% höher als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Autoren merken an, dass die Dunkelziffer weit höher sein könnte, weil viele Bürger zögerten, die Krankenhäuser aufzusuchen. Mehr lesen

Veränderung der Lebenssituation der Jugendlichen

05.07.2021- „Der Virus hat den Computer zu meinem besten Freund gemacht“, erzählt ein 15-Jähriger. „Ich würde gerne endlich wieder schwimmen gehen, das geht jetzt leider nicht“, meint eine 16-Jährige und ein 17-Jähriger fragt: „Wann darf ich nochmal meine Pubertät haben?“ Wie groß die psychische Belastung der Jugendlichen ist, zeigen ihre Fragen bei einem Sorgentelefon. Die Dramatik und Dringlichkeit der Probleme haben erheblich zugenommen. Mehr lesen

„Mir geht das Kind kaputt“ Kinder verlieren prägende Jahre 

01.07.2021- Nach einem kleinen Zwist mit der Mutter brach es aus der vierjährigen Lina verzweifelt heraus: „Ich will tot sein! Lass mich endlich sterben, dann bin ich im Himmel. Und da gibt es kein Corona!“ Die Mutter war entsetzt, erklärte, tröstete und weinte anschließend allein. So geht es im Moment in vielen Familien zu. „Kinderrechte sind in der Corona-Krise „weitgehend ignoriert“ worden. Mehr lesen

Angst im Kindesalter kann zu späteren Depressionen führen

28.06.2021- Jedes achte Kind eines Kindergartenjahrgangs leidet unter erhöhter Ängstlichkeit und depressiver Verstimmtheit, die später in Depressionen münden können. Dies stellten Wissenschaftler um Prof. Kai von Klitzing vom Universitätsklinikum Leipzig nach einer Befragung von 1740 Kindern fest. Mehr lesen

Was hilft Kindern aus der Pandemie

24.06.2021- „Jetzt sprichst du“ - ist eine laufende Studie der Universität Salzburg für Kinder in Österreich und Deutschland. Sie untersucht, wie es den Kindern in der Pandemie und mit den Maßnahmen geht. Der Psychologieprofessor und Studienleiter Prof. Manuel Schabus sagte nun, dass es für Studien sehr ungewöhnlich sei... mehr lesen

Prävention ist Kinderschutz: Wie Kinder spielerisch Nein sagen lernen

21.06.2021- Kinderschutz betrifft die ganze Gesellschaft: Nur wenn wir mutige und starke Kinder heranwachsen lassen, erhalten wir eine gesunde, starke und funktionierende Gesellschaft. Björn Scholz hat sich Gedanken gemacht, wie man Kinder stärken kann und das Kinderbuch: „Nein, das möchte ich nicht!“ verfasst und mit dem Brummibär gestaltet. Mehr lesen

Opfer der häuslichen Gewalt: Kinder erhalten Hilfe in der Heidelberger Gewaltambulanz

17.06.2021- Geschlagen, gewürgt, getreten und verbrüht – die Heidelberger Gewaltambulanz behandelt auch junge Kinder, die Opfer der zunehmenden häuslichen Gewalt wurden. Die Kinder bewegen sich bei Kita- und Schulschließungen nur im häuslichen Umfeld. So können Erzieherinnen, Lehrkräfte, Verwandte oder Nachbarn die Verletzungen und die seelische Verfassung der Kinder nicht wahrnehmen. Mehr lesen

Kinder wollen gesehen werden!

14.06.2021- „Es braucht nicht viel, um Kindern eine schöne Kindheit zu schenken“, so der Psychiater R. Bonelli in einem seiner Videos. Nötig sind Nähe und vor allem Anwesenheit der Eltern. Die Nähe und der Kontakt sind wichtig für die psychische Gesundheit. Vor allem Kleinkinder bis 5 Jahre müssen sich zunächst psychisch entwickeln, daher sollte hier auch der Schwerpunkt liegen und noch nicht beim Intellektuellen. Mehr lesen

Täglicher Drahtseilakt in der Schule

10.06.2021- Schulpsychologen in Berlin haben die zweimal wöchentliche Coronatestung an den Schulen kritisiert. Die Frage bleibt „sehr vage“, wie man mit positiv getesteten Kindern umgehen soll und ist „ein psychologischer Drahtseilakt“. Man muss außerdem von einem hohen Anteil falsch-positiver Ergebnisse ausgehen. 4,3 Prozent der Fälle sind falsch... Mehr lesen

Kinder psychisch kranker Eltern unterstützen

07.06.2021- Kinder psychisch kranker Eltern erfahren nicht selten unzureichende emotionale Unterstützung und Fürsorge, sie sind häufig auch elterlichem Verhalten ausgesetzt, das sich kritisch auf ihre Entwicklung auswirken kann. Besonders belastend ist es für die Kinder, wenn sie deshalb isoliert und ausgegrenzt werden. Häufig kommen finanzielle Probleme der Familie und psychosoziale Belastungen. Viele Kinder wagen aus Scham, Angst vor Konsequenzen und aus Loyalität nicht, sich ihrem Umfeld anzuvertrauen. Mehr lesen